Wenn KI zur Chefsache wird: Bezos, Bots und Bilderbücher
Was passiert, wenn ehemalige Tech-Titanen wieder mitmischen wollen? Und wie gefährlich sind Roboter wirklich – oder nur in Hollywood?
Von geheimen Milliarden-Startups über beleidigte Chatbot-Väter bis zu düsteren Roboterwarnungen – die KI-Welt liefert heute wieder reichlich Stoff für Science-Fiction und Realität zugleich. Und irgendwo dazwischen: ein selbst geschriebenes Bilderbuch.
Forschung & Entwicklung
Bezos is back: Mit „Project Prometheus“ zielt Amazon-Gründer auf die KI-Vorherrschaft
Jeff Bezos hat offenbar genug vom Weltraum und kehrt zurück zur Erde – ins Zentrum der KI-Revolution. Sein neues Startup „Project Prometheus“ operiert noch im Verborgenen, soll aber bereits über 6,2 Milliarden US-Dollar eingesammelt haben. Das Ziel? Ein eigenes KI-Modell, das mit OpenAI, Google und Co. konkurrieren kann. Der Name ist Programm: Prometheus war der Titan, der den Göttern das Feuer stahl. Bezos will offenbar das KI-Feuer neu entfachen.
Quelle: t3n Magazine
Modelle & Unternehmen
Musk gegen den Rest: Warum „Grok“ jetzt vor Gericht statt im App-Store glänzt
Elon Musk hat mal wieder das juristische Megafon gezückt. Dieses Mal geht’s um seinen KI-Chatbot Grok, der in Sachen Beliebtheit hinter ChatGPT und Co. zurückbleibt. Die Lösung? Eine Kartellklage gegen Apple und OpenAI. Musk wirft ihnen vor, den Markt zu verzerren und Grok zu benachteiligen. Ein US-Gericht lässt die Klage zu – und das KI-Drama geht in die nächste Staffel. Ob Grok damit beliebter wird, bleibt fraglich. Vielleicht hilft ein Rebranding in „GrumpyBot“?
Quelle: t3n Magazine
Gesellschaft & Politik
„Tödliche Roboter“: Ex-Mitarbeiter verklagt Figure AI wegen KI-Gefahr
Ein ehemaliger Sicherheitschef des Robotik-Startups Figure AI sorgt für Aufsehen: Robert Gruendel behauptet, er sei gefeuert worden, weil er vor den Risiken der humanoiden Roboter gewarnt habe. Seine Klage spricht von „potenziell tödlichen Szenarien“, bei denen KI-gesteuerte Roboter außer Kontrolle geraten könnten. Das klingt nach Terminator – aber ist es vielleicht mehr als nur Science-Fiction? Die Debatte um Sicherheit, Ethik und Kontrolle von KI wird damit um ein Kapitel düsterer.
Quelle: t3n Magazine
Generative KI
Bilderbuch per Mausklick: Wie ChatGPT und Midjourney zum Kreativteam werden
Ein Kinderbuch schreiben – das war früher eine Aufgabe für Autor:innen, Illustrator:innen und Verlage. Heute reicht ein Laptop und ein bisschen KI-Zauber: Mit dem Text-KI-Modell ChatGPT lassen sich Geschichten generieren, während Midjourney – eine Bild-KI – die passenden Illustrationen zaubert. Der Clou: Auch Menschen ohne künstlerisches Talent können so ein personalisiertes Buch gestalten. Ob das die nächste Generation von Kinderliteratur prägt – oder eher in der digitalen Bastelkiste landet?
Quelle: t3n Magazine
Fazit
Ob KI uns bald Geschichten erzählt, Jobs streitig macht oder gar „Prometheus“ neu definiert – die Zukunft denkt mit. Und manchmal klagt sie auch. Willkommen im Zeitalter der intelligenten Egos und kreativen Algorithmen.

