Altman sucht Panikbeauftragte, Chatterbox klont Stimmen – und Indien spart bei KI-Startups
Wie bereiten sich Unternehmen auf KI-Risiken vor – und wer trägt die Verantwortung? Wird generative KI bald so zugänglich wie ein Podcast-Mikrofon? Und was passiert, wenn das Geld für KI-Fantasien knapper wird?
Heute geht es um Stimmenklone für alle, einen Job bei OpenAI, bei dem man den Weltuntergang planen darf – und um Investoren, die plötzlich wählerisch werden. KI bleibt kreativ, chaotisch und kapitalgetrieben.
Forschung & Entwicklung
Keine KI-News in dieser Kategorie heute
Heute keine neuen Entwicklungen aus der KI-Forschung – aber morgen könnte ein neuronales Netz schon wieder die Weltformel finden. Oder zumindest ein Katzenbild generieren, das aussieht wie Van Gogh.
Modelle & Unternehmen
OpenAI sucht Chef für den Weltuntergang – offiziell
Sam Altman, CEO von OpenAI, hat eine neue Stelle ausgeschrieben: „Head of Preparedness“. Klingt harmlos, bedeutet aber übersetzt so viel wie: „Bitte finde alle Szenarien, in denen unsere KI die Menschheit versehentlich vernichtet – und verhindere sie.“ Die Rolle soll Risiken durch fortgeschrittene KI-Modelle analysieren, etwa Deepfakes, autonome Systeme oder sogenannte „emergente Fähigkeiten“ – also Dinge, die ein KI-Modell plötzlich kann, obwohl es ihm niemand beigebracht hat. Altman nennt das „ernsthaftes Nachdenken über das Schlimmste“. Klingt wie ein Job zwischen Weltrettung und Burnout.
Quelle: The Verge AI
Indiens KI-Startups bekommen weniger Geld – aber mehr Vertrauen
2025 ist nicht das Jahr der großen Spendierhosen in Indien: Die Gesamtinvestitionen in Startups fielen auf 11 Milliarden Dollar – ein Rückgang von über 40 Prozent. Doch während die Masse schrumpft, steigt der Fokus auf Qualität. Besonders im KI-Bereich fließt das Kapital gezielter in Unternehmen mit echten Anwendungen, nicht nur in PowerPoint-Visionen. Der Trend: Weniger „KI als Buzzword“, mehr „KI als Produkt“. Vielleicht ist das gar kein Rückschritt, sondern ein Reifeprozess – wie bei Teenagern, die plötzlich anfangen, Brokkoli zu mögen.
Quelle: TechCrunch AI
Gesellschaft & Politik
Heute keine KI-bezogenen Politik-News
Die Politik schweigt heute zur KI – vielleicht, weil sie selbst noch überlegt, ob sie ChatGPT als Ghostwriter für Gesetzestexte nutzen darf. Oder weil die KI gerade schneller denkt als der Gesetzgeber tippen kann.
Generative KI
Chatterbox Turbo: Stimmenklonen für alle – Open Source und in Sekunden
Ein neues Open-Source-Modell namens Chatterbox Turbo sorgt für Aufsehen: Es kann jede Stimme klonen – und das in wenigen Sekunden, mit nur wenigen Sekunden Audiomaterial. Entwickelt von Resemble AI, ist das Tool frei verfügbar unter der MIT-Lizenz. Damit positioniert es sich als Herausforderer von kommerziellen Schwergewichten wie ElevenLabs oder Cartesia.
Stellen Sie sich vor: Ein Podcaster braucht keine Gäste mehr, sondern klont einfach deren Stimmen. Ein YouTuber übersetzt sich selbst in 20 Sprachen – mit seiner eigenen Stimme. Und ja, auch Deepfakes werden damit einfacher als je zuvor. Die Debatte um Ethik und Missbrauch dürfte also nicht lange auf sich warten lassen.
Quelle: The Decoder
Fazit
KI kann jetzt unsere Stimmen klonen, unsere Risiken kalkulieren und unsere Startups selektieren – aber wer klont eigentlich noch echte Ideen? Vielleicht brauchen wir bald keinen Roboter, der wie wir klingt, sondern einen, der uns widerspricht. Oder wenigstens einen, der uns zuhört, wenn wir ihn darum bitten.

