KI-Chips, neue Plattformen und der große KI-Frühjahrsputz
Wird KI künftig überall mitdenken – sogar beim Autofahren? Wie viel Mensch steckt noch in den Maschinen, wenn CEOs KI als Helferlein verkaufen?
Die CES in Las Vegas wird zur KI-Bühne: NVIDIA und AMD präsentieren neue Plattformen, Chips und Visionen – Microsoft versucht derweil, das Image der KI zu retten. Ein Blick auf die Zukunft, in der Rechenleistung und Rhetorik Hand in Hand gehen.
Forschung & Entwicklung
NVIDIA entfesselt Rubin: Neue Superchips für die nächste KI-Welle
Mit dem DGX SuperPOD und der neuen Rubin-Plattform bringt NVIDIA gleich sechs frische KI-Chips ins Spiel – darunter spezialisierte Prozessoren für Training, Inferenz (also das „Antworten“ von KI-Modellen), Netzwerke und Speicher. Ziel: eine Superinfrastruktur für riesige KI-Systeme. Wer sich darunter nichts vorstellen kann: Stellen Sie sich einen Hochgeschwindigkeitszug vor, bei dem jedes Abteil ein eigenes neuronales Netz ist – und der Lokführer auch noch mitdenkt.
Quelle: NVIDIA Blog
Modelle & Unternehmen
NVIDIA-Chef: „KI gehört in jedes Gerät – und in jedes Auto“
Bei der CES 2026 skizzierte NVIDIA-CEO Jensen Huang seine Zukunftsvision: KI soll nicht nur Rechenzentren befeuern, sondern auch Autos autonom machen, medizinische Diagnosen unterstützen und sogar in unserer Kaffeemaschine mitdenken (okay, letzteres ist noch nicht bestätigt). Offenere KI-Modelle und spezialisierte Chips sollen das möglich machen. Der neue Rubin-Baukasten ist dabei das Fundament – quasi das IKEA der KI-Infrastruktur, nur ohne Inbusschlüssel.
Quelle: NVIDIA Blog
Microsofts Nadella: „KI ist kein Datenmatsch, sondern Dein Kollege“
Satya Nadella versucht, mit einem Imagewechsel aufzuräumen: KI sei nicht der seelenlose Textgenerator, der „Slop“ (also inhaltsleeren Quark) produziert, sondern ein Werkzeug zur Produktivitätssteigerung – fast wie ein digitaler Assistent mit Superkräften. Neue Nutzungsdaten sprechen für ihn: KI wird zunehmend im Arbeitsalltag eingesetzt, nicht nur zum Gedichte dichten. Aber mal ehrlich: Wenn KI unser Kollege ist – darf sie dann auch mit in die Kaffeepause?
Quelle: TechCrunch AI
Gesellschaft & Politik
AMD bringt „Ryzen AI“ auf Touren – KI-Prozessoren für jedermann
AMD legt nach: Mit der „Ryzen AI“-Serie sollen Laptops und Embedded Systeme (also fest verbaute Mini-Computer in Geräten) künftig eigene KI-Aufgaben lokal erledigen – ohne Cloud. Die neuen Zen-5-Prozessoren enthalten spezialisierte KI-Beschleuniger, die etwa Bildanalyse, Sprachverarbeitung oder Übersetzungen direkt auf dem Gerät möglich machen. Das ist praktisch – und ein technisches Statement: Nicht jede KI braucht gleich ein Rechenzentrum im Rücken.
Quelle: Golem
Fazit
Wenn Hardware die Bühne betritt und CEOs zu KI-Poeten werden, ist klar: Der Wettlauf um die klügste Maschine ist in vollem Gange. Doch bei all den Chips, Plattformen und Visionen bleibt eine Frage offen – wer programmiert eigentlich den gesunden Menschenverstand?

