Neuronale Notizen vom 12. Januar 2026

Neuronale Notizen vom 12. Januar 2026

KI zwischen Bewerbungsgespräch und Suchmaschine – wer trifft hier wirklich die Entscheidungen?

Wie verändert künstliche Intelligenz unseren Alltag – auch dort, wo wir sie kaum bemerken? Und wie viel Vertrauen verdient eine Maschine, wenn es um Medizin oder Menschenleben geht?

Ob beim Bewerben auf den Traumjob oder bei der Google-Suche nach Symptomen – KI mischt mit. Doch was passiert, wenn Algorithmen Menschen bewerten oder medizinische Ratschläge geben? Heute werfen wir einen kritischen Blick auf die unsichtbaren Helfer im Hintergrund.

Forschung & Entwicklung

KI im Bewerbungsgespräch: Wer scannt hier eigentlich wen?

2025 war nur der Probelauf – 2026 soll es ernst werden: Immer mehr Unternehmen setzen auf KI, um passende Bewerber:innen zu finden. Eine Managerin von LinkedIn verrät, wie sich Jobsuchende gegen den Algorithmus durchsetzen können. Der Trick? Authentizität zeigen – auch wenn man weiß, dass ein Bot mitliest. Die KI analysiert nicht nur Lebensläufe, sondern auch Tonlage, Körpersprache und sogar Wortwahl. Klingt wie Science-Fiction, ist aber längst Realität.

Quelle: t3n Magazine


Modelle & Unternehmen

Google löscht fehlerhafte KI-Antworten zu medizinischen Themen

Wer bei Google nach Gesundheitsfragen sucht, bekommt seit Kurzem wieder klassische Links statt KI-generierter Zusammenfassungen. Warum? Weil einige dieser „AI Overviews“ gefährlich falsche Informationen enthielten – etwa, dass Knoblauch gegen Krebs helfen soll. Nach einer Enthüllung des Guardian hat Google nun reagiert und die Funktion bei sensiblen Themen zurückgezogen. Ein kleiner Rückzieher im großen Rennen um die beste Antwortmaschine. Oder ein Weckruf, dass KI noch nicht alles kann?

Quelle: The Verge AI


Gesellschaft & Politik

Wenn Teleskope mehr sehen als Modelle erklären können

Okay, streng genommen keine KI-News – aber ein spannender Reminder: Auch bei der Erforschung des Universums spielt KI heute mit. Neue Daten vom James-Webb-Teleskop zeigen eine vollständig entwickelte Balkenspiralgalaxie – nur 400 Millionen Jahre nach dem Urknall. Laut bisherigen kosmologischen Modellen ist das eigentlich „zu früh“. KI-gestützte Analysen helfen, solche Datenfluten auszuwerten – aber ob sie das Universum auch besser verstehen als wir? Vielleicht braucht es manchmal doch einen menschlichen Aha-Moment.

Quelle: t3n Magazine


Fazit

Ob beim Vorstellungsgespräch oder bei der Google-Suche: KI gibt sich gerne allwissend – doch ihre Antworten sind manchmal mehr Bauchgefühl als Faktencheck. Vielleicht sollten wir der künstlichen Intelligenz öfter mal sagen: „Danke für den Input – aber ich frag lieber noch mal meine Mutter.“

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