Neuronale Notizen vom 30. Dezember 2025

Neuronale Notizen vom 30. Dezember 2025

KI im Alltag: Zwischen cleverem Workflow und schlampigem Code

Wie verändert KI unsere tägliche Arbeit – und wann wird’s gefährlich? Wird aus KI-Hilfe bald KI-Hindernis?

Heute werfen wir einen Blick auf die praktischen Seiten von KI – und ihre Tücken. ChatGPT wird smarter im Büro, Google zeigt seine KI-Bilanz, und beim Programmieren mit KI zeigt sich: Schnell ist nicht immer besser.

Forschung & Entwicklung

ChatGPT für Profis: 3 Features, die deinen Workflow sofort verändern

Wer ChatGPT regelmäßig nutzt, kennt das Gefühl: Immer wieder dieselben Prompts eintippen – als würde man jeden Morgen dem Toaster erklären, wie er zu toasten hat. Dabei gibt’s längst clevere Funktionen, die den Alltag mit der KI deutlich effizienter machen. t3n stellt drei Profi-Features vor, darunter sogenannte benutzerdefinierte Anweisungen (quasi ein Gedächtnis für deine Vorlieben), persistent gespeicherte Chats und der neue Dateiupload für komplexere Aufgaben. Fazit: Wer die Tools kennt, spart nicht nur Zeit, sondern auch Nerven.

Quelle: t3n Magazine


Modelle & Unternehmen

Google zieht KI-Zwischenbilanz – mit Gemini, Search und Musik-KI

Google hat sein KI-Jahr Revue passieren lassen – und es war einiges los. Im offiziellen Blog zeigt der Konzern, wie sein neues Sprachmodell Gemini in Produkte wie die Google-Suche und Gmail integriert wurde. Auch die Musik-KI MusicLM bekam ein Upgrade, genau wie die Bild-KI Imagen. Besonders auffällig: Google setzt stark auf Kombination – also KI nicht als Extra, sondern als Teil bestehender Tools. Ob Nutzer das als Hilfe oder als Überforderung empfinden, wird sich zeigen. Vielleicht wird der Browser bald klüger als der Nutzer selbst?

Quelle: Google AI Blog


Gesellschaft & Politik


Generative KI

Wenn der Code spinnt: Warum KI-Programmierhilfe nicht immer hilft

KI kann Code schreiben – aber auch Chaos. Eine aktuelle Untersuchung zeigt: Entwickler, die auf generative KI wie GitHub Copilot oder ChatGPT setzen, produzieren deutlich mehr Fehler im Code. Der Grund? Vertrauen in Vorschläge, die glatt aussehen, aber intern bröckeln. Besonders problematisch wird’s, wenn Sicherheitslücken übersehen werden. Die Studie wirft damit eine grundsätzliche Frage auf: Ist KI beim Programmieren ein Turbo oder doch eher ein Tretroller mit eingebautem Schleudersitz?

Quelle: t3n Magazine


Fazit

KI wird klüger, schneller, allgegenwärtiger – aber auch fehleranfälliger. Vielleicht ist es wie beim Autofahren mit Navi: Wer blind folgt, landet schnell im See. Und wer es richtig nutzt, kommt entspannter ans Ziel. Die Frage bleibt: Wer sitzt eigentlich wirklich am Steuer?

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