Neuronale Notizen vom 19. Januar 2026

Neuronale Notizen vom 19. Januar 2026

Wenn KI klagt, erzieht und Milliarden kostet

Was passiert, wenn KI in Kinderzimmern mitredet – oder vor Gericht spricht? Wer kontrolliert die Kontrolleure der künstlichen Intelligenz? Und wie viel ist ein Algorithmus eigentlich wert?

Heute schauen wir auf eine besorgniserregende Studie zur Wirkung von KI auf Kinder, auf Elon Musks Milliardenklage gegen OpenAI – und auf einen Handelsstreit ohne KI-Bezug, der trotzdem in dieser Zusammenfassung gelandet ist. Warum? Das klären wir gleich.

Forschung & Entwicklung

Wenn KI das Denken übernimmt: Laut Studie ist die Entwicklung von Kindern ernsthaft gefährdet

Smartboards, Lern-Apps, ChatGPT im Schulaufsatz – KI ist längst im Klassenzimmer angekommen. Doch eine neue Studie warnt jetzt: Wenn Kinder zu früh und zu oft mit KI interagieren, kann das ihre kognitive und soziale Entwicklung beeinträchtigen. Besonders alarmierend: Der Einfluss auf zwischenmenschliche Beziehungen. Statt mit den Eltern zu reden, fragen Kinder lieber Alexa. Und wer braucht noch Streit mit Geschwistern, wenn der Chatbot immer nett ist?

Die Forschenden fordern: Weniger digitale Assistenten, mehr echte Bezugspersonen. Oder wie es ein Kind im Test ausdrückte: „Der Roboter hört besser zu als Papa.“ Autsch.

Quelle: t3n Magazine


Modelle & Unternehmen

Klage gegen OpenAI und Microsoft: Warum Elon Musk jetzt bis zu 135 Milliarden Dollar fordert

Elon Musk, der Mann, der Raketen ins All schickt und Twitter in X verwandelte, will jetzt auch den KI-Giganten OpenAI und Microsoft das Fürchten lehren – mit einer Klage, die es in sich hat. Der Vorwurf: OpenAI habe seine gemeinnützigen Wurzeln verraten und sich zum Profitwerkzeug von Microsoft entwickelt. Musk war einst Mitgründer von OpenAI und fühlt sich nun betrogen. Seine Forderung: bis zu 135 Milliarden Dollar – ja, mit „B“ wie „Boom“.

Ob der Gerichtssaal der richtige Ort ist, um über die Ethik von Sprachmodellen zu streiten? Vielleicht sollten wir ChatGPT einfach selbst befragen. Aber dann müsste es wohl gegen sich selbst aussagen.

Quelle: t3n Magazine


Gesellschaft & Politik

USA: EU bereitet wohl massive Gegenzölle vor

Diese Nachricht hat – seien wir ehrlich – keinen direkten KI-Bezug. Trotzdem taucht sie in manchen Feeds rund um Technologie und Wirtschaft auf. Warum? Weil die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch für KI-Unternehmen entscheidend sind. Handelskonflikte könnten etwa Cloud-Infrastruktur verteuern, Datenflüsse behindern oder Investitionen in KI-Startups bremsen. Die EU plant offenbar Gegenzölle in Höhe von 93 Milliarden Euro gegen die USA – ein Wirtschaftskrimi mit möglichen KI-Nebenwirkungen.

Vielleicht braucht die EU ja bald eine eigene KI, um den Überblick über alle Handelsabkommen zu behalten. Codename: „TariffGPT“.

Quelle: Golem


Fazit

Ob im Kinderzimmer, im Gerichtssaal oder zwischen Brüssel und Washington – KI ist längst nicht mehr nur eine Technologie, sondern ein Machtfaktor. Sie beeinflusst, erzieht, verklagt – und kostet. Vielleicht sollten wir sie öfter mal fragen, was sie selbst dazu meint. Aber wehe, sie antwortet mit: „Das kann ich leider nicht beurteilen.“

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