Neuronale Notizen vom 22. Januar 2026

Neuronale Notizen vom 22. Januar 2026

Mac-KI malt jetzt auch Bilder – und Apple will Siri endlich schlau machen

Was passiert, wenn KI plötzlich im Alltag allgegenwärtig wird – vom Auto bis zur Armbanduhr? Was bedeutet Kreativität, wenn Maschinen nicht nur reden, sondern auch malen?

Heute erleben wir gleich mehrere Schritte in Richtung „KI im Hosentaschenformat“: Apple will Siri aufrüsten und ein eigenes KI-Wearable bauen, während Ollama die Bild-KI direkt auf den Mac bringt. Und auch unter der Haube tut sich etwas: Ein Uni-Projekt wird zur Millionenfirma. Willkommen im Zeitalter der sprechenden, zeichnenden, lernenden Maschinen.

Forschung & Entwicklung

Aus dem Hörsaal ins Milliardenrennen: RadixArk startet durch

Was als Uni-Projekt begann, wird nun zur Firma mit 400 Millionen Dollar Bewertung: SGLang, ein KI-System zur sogenannten „Inference“ – also der Anwendung trainierter Modelle –, hat sich von der Uni Berkeley abgespalten und firmiert jetzt als RadixArk. Der Fokus liegt auf effizienter Nutzung großer Sprachmodelle, etwa für Chatbots oder Assistenzsysteme. Klingt trocken, ist aber das Rückgrat jeder KI-Anwendung – quasi der Stromanschluss für die Denkleistung.

Quelle: TechCrunch AI

Volvo EX60 lädt nicht nur Strom, sondern auch KI

Der neue Elektro-SUV von Volvo kommt nicht nur mit 810 Kilometern Reichweite, sondern auch mit Gemini – Googles KI-Modell. Das System soll Sprachsteuerung, Navigation und Fahrassistenz auf ein neues Level heben. Ob das Auto irgendwann mehr weiß als sein Fahrer? Noch nicht ganz. Aber es hört schon mal besser zu.

Quelle: Golem


Modelle & Unternehmen

Apple plant KI-Wearable – Konkurrenz für OpenAI?

Apple arbeitet laut Berichten an einem tragbaren KI-Gerät – eine Art Armbanduhr mit Sprachmodell, das mit ChatGPT & Co. konkurrieren soll. Erscheinung frühestens 2027. Was das Teil genau kann, ist noch geheim. Aber klar ist: Apple will nicht nur mitreden, sondern mitdenken – und das möglichst stilvoll am Handgelenk.

Quelle: TechCrunch AI

Siri wird zum Chatbot – Apple macht ernst mit KI

Lange war Siri eher höflich als hilfreich. Jetzt will Apple die Assistenz neu erfinden – mit Chatbot-Technologie, wie man sie von GPT kennt. Künftig soll Siri Kontexte verstehen, Gespräche führen und Aufgaben wirklich erledigen. Ob sie dann auch endlich weiß, wie spät der nächste Zug geht? Wir sind gespannt.

Quelle: TechCrunch AI


Gesellschaft & Politik

US-Chipmarkt im Wandel – KI als Zünglein an der Waage

2025 war ein turbulentes Jahr für die Chipbranche in den USA: Neue Führungskräfte, schwankende Exportregeln und ein Wettlauf um KI-Hardware. Denn ohne leistungsfähige Chips – sogenannte GPUs – läuft kein KI-Modell. Die Politik schwankt, die Industrie drängt, und mittendrin: das Rennen um die klügsten Maschinen der Welt.

Quelle: TechCrunch AI


Generative KI

Ollama zaubert jetzt Bilder – direkt auf deinem Mac

Die App Ollama erlaubt es nun, KI-Bildmodelle wie Stable Diffusion lokal auf macOS auszuführen. Heißt konkret: Man tippt ein paar Worte – zum Beispiel „Ein Faultier auf einem Skateboard bei Sonnenuntergang“ – und erhält ein passendes Bild, ohne Daten in die Cloud zu schicken. Für Kreative bedeutet das mehr Kontrolle, Datenschutz und vor allem: KI zum Mitnehmen.

Quelle: The Decoder


Fazit

Wenn Autos reden, Macs malen und Uhren denken – ist das dann noch Science-Fiction oder schon Alltag? Vielleicht brauchen wir bald keine Apps mehr, sondern nur noch eine Frage: „Hey KI, was soll ich heute tun?“

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