KI im Dauerlauf: Milliarden, Modelle und müde Manager
Wie sehr verändern generative KI-Tools wirklich den Unternehmensalltag? Und was, wenn sich der KI-Hype in nüchterne Realität verwandelt?
Amazon pumpt Milliarden in KI, OpenAI schraubt an einem immer schnelleren Codier-Modell – und auf der AI Expo in London wird klar: Der Zauber der ersten KI-Welle ist verflogen. Willkommen in der Phase, in der aus Prototypen echte Produkte werden müssen.
Forschung & Entwicklung
Amazon investiert gewaltig in KI – doch die Börse bleibt skeptisch
Amazon legt beim Umsatz kräftig zu, vor allem durch sein Cloud-Geschäft. Auch die KI-Investitionen wachsen rasant – allein 2026 sollen es über 100 Milliarden Dollar werden. Trotzdem gab es lange Gesichter an der Börse: Der Gewinn pro Aktie blieb hinter den Erwartungen zurück. Offenbar reicht KI allein nicht als Wundermittel für Anleger.
Quelle: Heise KI
OpenAIs GPT-5.3-Codex: Das Coding-Modell, das beim Coden seiner selbst half
OpenAI hat ein neues KI-Modell für Programmierer vorgestellt: GPT-5.3-Codex. Es ist nicht nur 25 % schneller als sein Vorgänger, sondern erzielt auch Bestwerte bei typischen Programmieraufgaben. Der Clou: Laut OpenAI hat das Modell sogar bei seiner eigenen Entwicklung mitgewirkt. KI, die KI baut – klingt nach Science-Fiction, ist aber Realität. Oder zumindest gutes Marketing.
Quelle: The Decoder
Modelle & Unternehmen
Sapiom will KI-Agenten shoppen lassen – mit 15 Millionen Dollar Startkapital
Stell dir vor, deine KI kauft sich selbst neue Software-Tools – ganz ohne dein Zutun. Genau das plant das US-Startup Sapiom. Mit 15 Millionen Dollar von Investoren wie Accel entwickelt es eine Art Finanzinfrastruktur für autonome KI-Agenten. Diese sollen künftig eigenständig Tools lizenzieren, Zahlungen auslösen und sich durch digitale Bürokratie navigieren. Ob das der Beginn einer KI-Selbstständigkeit ist – oder nur ein sehr cleveres Geschäftsmodell?
Quelle: TechCrunch AI
Amazon und Google überbieten sich bei KI-Ausgaben – aber wofür eigentlich?
Amazon will 2026 unglaubliche 200 Milliarden Dollar investieren, Google zieht mit bis zu 185 Milliarden nach. Der Großteil fließt in KI-Infrastruktur: Rechenzentren, Chips, Modelle. Doch während das Wettrüsten weitergeht, bleibt die Frage: Was ist eigentlich der Preis, den es zu gewinnen gilt? Marktanteile? Daten? Die Vorherrschaft über das nächste große Modell? Oder nur das gute Gefühl, mehr Geld ausgegeben zu haben als der Rivale?
Quelle: TechCrunch AI
Gesellschaft & Politik
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Heute keine relevanten gesellschaftlichen oder politischen Entwicklungen im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Manchmal schweigt auch die Ethik.
Generative KI
AI Expo London: Vom Hype zur Realität – was bleibt von der generativen Euphorie?
Auf der AI Expo in London wurde klar: Die erste Begeisterung über generative KI – also Systeme, die Texte, Bilder oder Videos erzeugen – ist verflogen. Unternehmen kämpfen nun mit der praktischen Integration in bestehende Software-Landschaften. Die Sessions drehten sich weniger um Visionen, mehr um Kompatibilität, Kosten und konkrete Use Cases. Beispiel: Ein Konzern will mit KI automatisch Produktbeschreibungen in 12 Sprachen generieren – doch wer prüft, ob dabei nicht plötzlich ein Toaster zur Mikrowelle wird?
Quelle: AI News

